Sonntag, 30. März 2014

Früher war alles offline

Bei den Kaffeekränzchen der Omas und Opas dieser Welt hört man einen Spruch doch immer und immer wieder "Früher war alles besser"! Die Menschen waren ehrlich, die Preise noch nicht so hoch und das Leben war allgemein noch nicht so hektisch.

Und woher kommt diese Hektik? Ganz klar, von diesen neuen Sachen, die heute jeder hat. Tragbare Telefone, elektronische Post und natürlich dieses Internet. Ach, war das schön, als man noch richtig an den Bahnschalter gehen musste, um ein Ticket zu kaufen. Viel persönlicher und der Bahnbeamte konnte einem auch viel besser helfen. Wenn man seine Route für's Auto mühselig auf Straßenkarten plante, wusste man wenigsten, wo man hinfährt. Heute plärrt einen ein Kasten an der Fensterscheibe an.

Mein nächstes Ziel führt mich nach Bremen. Und um es etwas spannender zu machen, werde ich diese Reise komplett offline planen und im Stadtstaat auf jede Art von technischem Spielzeug verzichten. Ich lasse alle digitalen Geräte daheim. Ich werde mich also mit Stadtplänen, Telefonzellen und Straßenkarten anfreunden müssen. Wie damals, in der guten alten Zeit.
Und damit ich nächste Woche nicht unvorbereitet und ohne jegliche digitale Hilfsmittel dort ankomme, habe ich mir schon ein paar Reiseführer gekauft.

Ich informiere mich über Bremen mit diesem Papier, von dem mein Opa erzählt hat.

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