Posts mit dem Label Bahn werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Bahn werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 13. Februar 2014

Gold, es gibt Gold

Morgen geht's nach München und spontan muss ich noch einen kurzen Blog-Post der Freude schreiben. Heute konnte man folgendes auf der Homepage der Bahncard Gold lesen:


Die deutsche Olympia-Mannschaft ist sehr erfolgreich. In sechs Tagen haben sie bereits sieben Goldmedaillen gewonnen und führen damit die Gesamtwertung an.
Heute war es die deutsche Rodel-Staffel, die das gelbe Edelmetall erringen konnten. Die Siegesabfahrt des Teams könnte ihr euch auf Sportschau.de ansehen.


Es geht also morgen in der 1. Klasse im ICE von Düsseldorf nach München.

Sonntag, 9. Februar 2014

Goldrausch mit 50 Euro Wetteinsatz

Bei meiner Planung für die Fahrt nach München, muss ich mir natürlich auch Gedanken machen, wie ich dort hin komme. Die Fahrt mit der Bahn, war absolut nicht sicher gewesen. Ohne Rabatt kostet eine schnelle Verbindung von Düsseldorf nach München ganze 142 Euro. In eine Richtung wohl gemerkt!
Zum Glück habe ich eine Bahncard 50, da kostet die Fahrkarte mit rund 70 Euro nur die Hälfte, aber selbst das ist nicht sehr günstig.
Mit dem Auto zu fahren war für mich keine Option gewesen. Eine so lange Autofahrt macht keinen Spaß und ich glaube aber auch nicht, dass ich am Sonntag bereits wieder fahrtauglich sein werde. Die Strecke zu fliegen, war eine Überlegung, doch dann hat sich eine ganz andere Möglichkeit ergeben.

Vielleicht hattet ihr in den letzten Wochen die Werbung für die Bahncard 25 in Gold gesehen.



Ich hatte sie immer ignoriert, weil ich ja bereits eine Bahncard 50 habe. Doch als ich darauf aufmerksam gemacht wurde, was es mit der Karte auf sich hat, war ich ganz plötzlich sehr interessiert daran.
Während der olympischen Winterspiele in Sotchi kann man nämlich kostenlos im DB-Fernverkehr fahren, wenn am Tag zuvor die deutschen Olympioniken eine Goldmedaille gewonnen haben. Die Bahncard ist 4 Monate gültig und kostet 25 Euro in der 2. Klasse und 50 Euro in der 1. Klasse.

Moment mal, eine Bahncard mit der ich kostenlos durch Deutschland fahren darf und die günstiger ist, als ein Ticket nach München? Das ist ja mal der (fast) perfekte Deal. Ich muss natürlich darauf hoffen, dass Deutschland einen Tag vorher eine Goldmedaille absahnt. Man könnte es also fast eine Sportwette nennen. Eine Sportwette gegen die Deutsche Bahn. Der Wetteinsatz ist der Preis für die Bahncard und der Gewinn ist möglicherweise kostenlos nach München (und vielleicht auch wieder zurück) fahren zu können.

Zudem konnte ich nicht widerstehen, die Bahncard Gold in der 1. Klasse zu kaufen. Damit steigt zwar der "Wetteinsatz", aber dafür werde ich vielleicht auch zum ersten mal in der 1. Klasse Bahn fahren. Die Chance lasse ich mir nicht entgehen. Sollte ich in dem edlen Ambiente nach München fahren, werde ich euch davon berichten.

Gold-Sascha mit seiner Bahncard

Freitag, 17. Januar 2014

Tschuldigung, Sie sitzen auf meinem Platz.

Eigentlich wollte ich noch nicht so früh über typische deutsche Maroden schreiben, aber schon auf der Zugfahrt nach Magdeburg habe ich das erlebt, von dem ich glaube, dass es nur Deutsche machen.

Es ist Freitag, der 17. Januar. Meine erstes Ziel auf meiner Deutschlandtour ist also Magdeburg. In letzter Sekunde hätte ich mich fast noch für Hamburg entschieden, liegt ja schließlich auch an der Elbe, aber am Ende sollte doch Ottostadt mein Ziel sein.
Da ich bekennender Bahnfahrer bin, ließe ich mich von Düsseldorf nach Magdeburg mit dem durchgehenden IC um 17:15 chauffieren. Lange Fahrt hin oder her, aber am am Ende des Tages bin ich dann doch zu geizig, für eine Platzreservierung zu zahlen. Freitags kann das in einem ziemlichen Glücksspiel endend. Wenn man Pech hat, muss man stehen. Bei knapp 5 Stunden Fahrt, ist das kein Spaß. Aber ich habe es einfach mal drauf ankommen lassen. Und so voll war der Zug dann auch nicht. Schon im ersten Abteil hatte ich einen Sitzplatz gefunden.

In Braunschweig steigt ein Herr hinzu, der mich höflich darauf hinweist, dass ich genau auf seinem reservierten Platz Sitze. Ungläubig schaute ich mich um, weil das Abteil fast leer war. Jeder hätte sich auf einen der freien Plätze gesetzt, obwohl er eine Reservierung hatte. Aber nicht der Deutsche! Der besteht auf seinen Platz, koste es was es wolle.Schließlich hat man ja dafür gezahlt.
Diskutiert habe ich nicht. Es ist schließlich seine Reservierung. Und deswegen habe ich meine Sachen genommen und mich umgesetzt, auf einen der vielen anderen freien Plätze.

Mit ungefähr 20 Minuten Verspätung kam ich in Magdeburg schließlich an. Das "Ringel Hostel", bei dem ich am Donnerstag ein Zimmer reserviert hatte, ist nur wenige Minuten vom Hauptbahnhof entfernt und gut zu finden. Das Zimmer gefällt mir gut. Ich mag diesen Stil des frühen 20. Jahrhunderts.
Die Zimmertür ist aber frisch gestrichen und es stinkt schrecklich in meinem Dormiciel. Trotz des großen Warnschildes an der Tür haben ich keine Chance ausgelassen mir die Hände und meine Jacke dran weiß zu machen.

Hostelzimmer  mit einem angenehmen Duft weißer Farbe


Das Schild war eigentlich ziemlich deutlich, aber meine Finger
konnten dann doch nicht widerstehen in die Farbe zu packen.
Google+